Afrika hat die Nase vorn: Das Handy als Informationsmedium

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Auch wenn es in Afrika keine High – Tech – Handys gibt und auch Smartphones noch wenig Verbreitung gefunden haben ist das Handy in Afrika als Informationsmedium gebräuchlicher als überall sonst auf der Welt.

Aufgrund der fehlenden technischen Standards hat es sich dort durchgesetzt, dass dort SMS mit Informationen verschickt und angefordert werden – so können die Leute trotz der schlechten Infrastruktur im Bereich der Telekommunikation ständig mit wichtigen Nachrichten versorgt werden.

Zur Versorung der Bevölkerung mit Informationen haben zahlreiche Firmen, darunter auch der Internetgigant Google, diese Informationsdienste in Afrika auf den Markt gebracht.

Nicht zuletzt ist das Handy als Informationsmedium in Afrika so verbreitet, weil Festnetzanschlüsse, Fernsehen, Internet und Tageszeitungen meist nur der städtischen Mittel-, und Oberschicht vorbehalten ist, fast jeder Afrikaner aber über ein Handy verfügt. Problematisch bleibt allerdings die hohe Rate am Analphabetismus, der bei großen Bevölkerungsteilen selbst die Versorgung mit Informationen per SMS unmöglich macht.

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